Einer tut, was die anderen nicht erwarten: Wie Gruner+Jahr auf Corona reagiert

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Es ist wieder passiert. Ein neuer, vermeintlicher Nestbeschmutzer hat sich im Zuge der Corona-Krise aus der Deckung gewagt. Das Unternehmen nutzt die gegebenen Rahmenbedingungen und seine Marktmacht um seinen Kundenkreis und seine Markenbekanntheit zu erweitern. Es setzt sich über die Gepflogenheiten der eigenen Branche hinweg und läutet eine neue(?) Phase strategischen Handelns ein: Die Zermürbung von Konkurrenzunternehmen unter Einsatz der ungleich verteilten Ressourcen. So sehen jedenfalls zahlreiche Zeitschriftenverlage das Vorgehen von Gruner+Jahr… Was hat es damit auf sich?

Kürzung von Werbeetats als Reaktion auf Krisen – das ist am falschen Ende gespart!

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Geradezu erstaunlich sind die Reaktionen von Unternehmen auf die Herausforderungen der gegenwärtigen Situation. Stellvertretend lässt sich das am Beispiel der Entwicklung von Werbeetats zeigen. Zahlreiche Firmen beschneiden ihre Werbeetats massiv, davon lesen Sie allenthalben in der einschlägigen Tagespresse, Firmenmitteilungen und ähnlichem. Große Player wie Coca Cola verzichten vollständig(!) auf Werbung. Die Unternehmen versprechen sich davon etwas, was es aus deren Erfahrung auf der einen Seite wie auch der etablierten wirtschaftswissenschaftlichen Lehrmeinung auf der anderen Seite eigentlich nicht geben kann: Sie sparen sich heute Geld, ohne dass dies Folgen für die Zukunft hätte. Warum das schlichtweg falsch ist, lesen Sie hier.

Leipzig und das Virus – zur Außenwirkung der Buchbranche

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Man kann über die Ansage der Leipziger Buchmesse streiten, ebenso über die des Salon du Livre oder auch der London Book Fair. Und das sollte man auch gerne tun. Aber man sollte auch dringend schauen, was die Gründe für diese lautstarken Äußerungen sind: Da kann man durchaus Unangenehmes entdecken – in Rückbezug auf die gesamte Branche wie auch auf das Selbstverständnis der Akteure…

German Angst – oder: Warum die Bürger Brandenburgs Tesla nicht möchten

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Was wäre, wenn es bei Tesla in Brandenburg nicht um German Angst, Umweltschutz und traditionelle deutsche Waldliebe, sondern schlichtweg um wirtschaftselitären Dünkel und nationale Vorbehalte gegenüber internationalen Playern ginge? Wir müssen uns, Gegner und Befürworter solcher Großprojekte, ernsthaft fragen: Hätte eine gleichlautende Ankündigung eines deutschen Autobauers eine ähnliche Empörungslawine losgetreten? Das sehen wir uns hier einmal unemotional an…

Wenn Pfadabhängigkeit Debatten dominiert oder: “Die Verödung der Innenstädte”

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Nichts erregt in Deutschland mehr mediale Aufmerksamkeit als eine Äußerung – oder noch besser ein konkreter Vorschlag –, die sichergeglaubte Traditionen, gewohntes Althergebrachtes und damit vor allem Selbstverständliches infragestellt. Die Stärke des entstehenden medialen Orkans steht zumeist in keinem vernünftigen Verhältnis zur Kraft des Flügelschlags des Schmetterlings, der ihn ausgelöst hat. Was hat das mit dem Sterben der Innenstädte und About You zu tun? Lesen Sie mehr!

Die Belegpflicht als existenzielle Bedrohung für KMU? Mit Sicherheit nicht!

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Da in vielen Bäckerreibetrieben der handwerkliche Anteil bei der Herstellung von Backartikeln abgenommen hat, im Gegenzug allerdings hinsichtlich der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik eine an Industriestandards heranreichende Effizienz Einzug gehalten hat, ist etwas Erstaunliches passiert: Innerhalb weniger Generationen von Bäckern ist das vorausschauende Denken, die zeitnahe und pünktliche Erfassung und Bewältigung von Herausforderungen völlig aus dem Dunstkreis ökonomischer Erfordernisse verschwunden!