Die Illusion der Entscheidungsfreiheit 2: Vom Wesen der Präferenzumkehr…

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Im letzten Beitrag wurden schon einige Eckpfeiler für die tragfähige Auseinandersetzung mit der menschlichen, damit auch unternehmerischen Entscheidungsfindung gesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Möglichkeiten einer konsistenten Entscheidungsfindung extrem beschränkt sind, vor allem angesichts der Dominanz des Systems 1. Hinzu kam die ernüchternde Tatsache, dass ein Großteil der vermeintlichen System 2-Entscheidungen ihrem Wesen nach genau das nicht sind: reflektierte System 2-Entscheidungen, die sich einerseits an den zur Verfügung stehenden, objektiven Informationen orientieren und andererseits persönliche Präferenzen und Sichtweisen ignorieren. Das ist brandgefährlich…

Die Illusion der Entscheidungsfreiheit 1: Vom Wesen der Entscheidungsparalyse…

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An jedem Tag, in jeder Stunde und jeder Minute, ja sogar in Bruchteilen von Sekunden treffen Menschen Entscheidungen. Den größten Teil dieser Entscheidungen trifft unser System 1, schlichtweg, weil unser System 2 mit der schieren Menge an Entscheidungen vollkommen überfordert wäre. Das System 2 trifft deshalb mengenmäßig nur den geringsten Teil der Entscheidungen. Diese sind dann aber von umso größerer Tragweite, weshalb wir umso mehr Energie in diese Entscheidungen investieren. Trotzdem bleibt die Frage: Macht das Ganze so überhaupt Sinn?

Die Innen- und die Außenperspektive gehören zusammen, werden aber nicht zusammen gedacht.

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Im letzten Beitrag wurde die Optimismus-Verzerrung beleuchtet und mit der Prä-Mortem-Methode ein schnell umsetzbares Werkzeug vorgestellt, mit dem sich die entstehenden Verzerrungen und Folgen durchbrechen lassen. Dabei wurde allerdings auch angedeutet, dass es beim Treffen von Entscheidungen – und wenn Pläne aufgestellt werden, werden zwangsläufig Entscheidungen getroffen – nicht nur Optimismus eine Rolle spielt, sondern auch ein weiterer Einflussfaktor eine weitreichende Rolle spielt: die „Innenperspektive“ und die „Außenperspektive“. Was ist damit gemeint?

Wenn eine positive Einstellung zum Problem wird: die Optimismus-Verzerrung

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Sicherlich ist es Ihnen auch schon passiert, denn eigentlich ist es jedem schon einmal passiert. Aber ist es Ihnen auch immer wieder passiert? Denn eigentlich passiert es immer wieder, überall. In jedem Privathaushalt und in jedem Unternehmen: Man verkalkuliert sich. Aber wie genau verkalkuliert man sich eigentlich? Und warum kalkuliert man meistens mit zu wenig Ressourcen, vor allem zu wenig Zeit und Geld? Die Antworten vielfältig, aber es gibt einen gemeinsamen Nenner: Man war zu optimistisch. Aber war man tatsächlich schlichtweg zu optimistisch, wenn man bspw. Budget- und Zeitplanungen überzieht? Kann man von noch Optimismus sprechen, wenn positive Marktszenarien nicht eintreten, obwohl man fest mit ihnen gerechnet, sich regelrecht auf den Eintritt dieser Szenarien verlassen hat?

Heuristiken: Vom Fluch und Segen der Vereinfachung…

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Die Verhaltensökonomie ist unbestritten ein extrem nützliches Instrument bei der späteren Beurteilung, aber ebenso bei der vorherigen Strukturierung und Durchführung von unternehmerischen Prozessen. Das haben wir Ihnen bereits im ersten Beitrag unserer Serie gezeigt. Trotzdem: Vor allem, weil es ein essenzieller Bestandteil unserer Arbeitsweise bei Notum Analytica ist, möchten wir ein paar der Kernelemente und -annahmen der Verhaltensökonomie vorstellen und beleuchten. Insbesondere, weil viele der grundlegenden Annahmen der Verhaltensökonomie nicht der subjektiven sowie individuellen Wahrnehmung entsprechen, ist Aufklärung dringend geboten…

Die Verhaltensökonomie als Hebel für Ihren Unternehmenserfolg

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Nachdem wir uns in unserer letzten Artikelserie dieses Blogs mit Ihrem Unternehmensblog beschäftigt haben, dürfen Sie an dieser Stelle etwas völlig anderes erwarten. Wo Sie zum Thema Unternehmensblogs eine zehnteilige Artikelserie zu Konzeption, Realisierung und Evaluation desselben gelesen haben – wir uns also gewissermaßen aus einer grundsätzlich positiven Perspektive heraus damit beschäftigt haben – ist es nun anders. Unsere Artikelserie zur Verhaltensökonomie beschäftigt sich weniger damit, was Sie tun sollten, um mit Ihrem Unternehmen erfolgreicher zu werden, sondern was Sie stattdessen tunlichst lassen sollten, um Ihren erlangten Erfolg nicht zu gefährden oder grundsätzlich erst einmal Erfolg zu haben. Lassen Sie die folgenden zehn Beiträge nicht ungelesen vorbeiziehen…