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Studien als emotionale Anker des Einzelhandels

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Es ist schön, wenn man in unsicheren Zeiten Sicherheit gewinnen kann. Denn Unsicherheit provoziert Misstrauen und führt außerdem zu fehlendem Zutrauen; zuerst in die eigenen Fähigkeiten, dann in das eigene Unternehmen, zuletzt in die eigene Zukunft. Gerade gegenwärtig, wo vieles unabsehbar und unmöglich prognostizierbar scheint, ist Sicherheit sehr willkommen. Je unsicherer die Zeiten sind, desto größer ist das Bedürfnis nach Sicherheit. Hier sind Studien oft das Mittel der Wahl…

Ohne Ziel kann es keinen Weg geben. Vom Nutzen von Unternehmenszielen

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Wenn man Unternehmer nach ihren Zielen fragt, erntet man häufig staunende Blicke. Diese Blicke verraten meist zwei Dinge: zuerst Überraschung, kurz darauf gefolgt von Sorge. Die Befragten sind in der Regel allerdings weniger erstaunt über die Frage selbst. Was sie vielmehr erstaunt als die Frage, ist, wie schwer es ihnen fällt diese Frage zu beantworten. Aber warum eigentlich?

Aus Rückzug entsteht kein Fortschritt. Vom Märchen des ausgeschöpften Budgets

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Nachdem wir uns im letzten Beitrag der grundsätzlichen Unternehmeraussage „Es geht nicht!“ gewidmet haben, wird es nun – im weiteren Fortgang der Serie zu den Evergreens der Ausreden – Zeit, dass wir uns den Ausreden im Detail widmen. Denn streng genommen ist die Aussage „Es geht nicht!“ noch keine Ausrede. Erst, wenn eine Ergänzung im Sinne von „Das geht nicht, weil…“ hinzukommt, beginnen die tatsächlichen Ausreden. Das heißt nicht, dass alles geht und ein „Das geht nicht, weil…“ immer eine Ausrede ist…

Von der Plattitüde der Kernkompentenz, einer Gefahr für den Erfolg

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Selbst wenn man weiß, über welche persönliche und professionelle Kernkompetenz man vermeintlich verfügt, ist die eigene unternehmerische Existenz noch lange nicht gesichert. Das mag überraschen. Vor allem, wenn man verkürzt unterstellt, dass Kompetenzen in gewisser Weise Stärken wären und man ferner schlussfolgert, dass der Ausbau seiner Stärken den eigenen Erfolg positiv beeinflussen würde. Das ist aber leider nicht immer so. Lesen Sie hier, warum nicht.

„Das geht nicht, weil…“ – oder: Warum die alteingessenene Familie Kann-Nicht meistens in der prestigeträchtigen Willnicht-Straße wohnt

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Wenn wir sagen, etwas Bestimmtes ginge nicht und ließe sich auch beim besten Willen nicht verwirklichen – warum glauben wir an diese Aussage? Was macht uns so sicher, dass wir recht haben, obwohl wir von Millionen Dingen umgeben sind, von denen tausende Menschen über hunderte Jahre sagten, die wären nicht zu verwirklichen? Lesen Sie hier ein wenig über den beliebtesten Satz in der Unternehmer-Beratung.

Destruktive und konstruktive Glaubenssätze in der Medienbranche

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Ausnahmslos alle Menschen haben Glaubenssätze. Sie wirken stabil und schlüssig. Aber in Wirklichkeit sind sie fragile Momentaufnahmen. Genauso, wie die meisten Glaubenssätze auf zwei bis drei starken Erinnerungen oder Bildern beruhen, brauchen sie nicht mehr als zwei oder drei Gegenbeispiele, um dieselben Glaubenssätze zu entkräften, loszuwerden und durch neue zu ersetzen. Wie entstehen und wie wirken diese Glaubenssätze in das unternehmerische Wirken in der Medienbranche?

Die Illusion der Entscheidungsfreiheit 2: Vom Wesen der Präferenzumkehr…

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Im letzten Beitrag wurden schon einige Eckpfeiler für die tragfähige Auseinandersetzung mit der menschlichen, damit auch unternehmerischen Entscheidungsfindung gesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Möglichkeiten einer konsistenten Entscheidungsfindung extrem beschränkt sind, vor allem angesichts der Dominanz des Systems 1. Hinzu kam die ernüchternde Tatsache, dass ein Großteil der vermeintlichen System 2-Entscheidungen ihrem Wesen nach genau das nicht sind: reflektierte System 2-Entscheidungen, die sich einerseits an den zur Verfügung stehenden, objektiven Informationen orientieren und andererseits persönliche Präferenzen und Sichtweisen ignorieren. Das ist brandgefährlich…

Die Illusion der Entscheidungsfreiheit 1: Vom Wesen der Entscheidungsparalyse…

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An jedem Tag, in jeder Stunde und jeder Minute, ja sogar in Bruchteilen von Sekunden treffen Menschen Entscheidungen. Den größten Teil dieser Entscheidungen trifft unser System 1, schlichtweg, weil unser System 2 mit der schieren Menge an Entscheidungen vollkommen überfordert wäre. Das System 2 trifft deshalb mengenmäßig nur den geringsten Teil der Entscheidungen. Diese sind dann aber von umso größerer Tragweite, weshalb wir umso mehr Energie in diese Entscheidungen investieren. Trotzdem bleibt die Frage: Macht das Ganze so überhaupt Sinn?

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